Gehen BMW-Motoren bald fremd?
20. Juli 2007 | Gerhard B. | Aktuell | Kommentare: keine »
Konzernchef Dr. Norbert Reithofer erwägt auf der Suche nach neuen Erlösquellen, künftig BMW-Motoren aus eigener Produktion auch an andere OEMs zu verkaufen. Über dieses bislang geheime Projekt bei BMW berichtete kürzlich das manager magazin. Reithofer sehe in dem Motorenverkauf eine Möglichkeit, dem Konzern neue Erlösquellen zu erschließen. Das Motorenprojekt sei Teil des so genannten “Strategieprozess 2018″, an dem der BMW-Vorstand arbeite, heißt es in dem Bericht.
Für diese grundlegende Neuorientierung des Automobilherstellers würden zehn mögliche neue Geschäftsfelder auf ihr Potenzial untersucht. “Wir schließen derzeit nichts aus”, wird Reithofer zitiert. Bis zum Sommer solle die Entscheidung über die Projekte fallen, heißt es aus dem Unternehmen. BMW war in den vergangenen Jahren zwar der erfolgreichste deutsche Premiumanbieter. Allerdings ist die Umsatzrendite der Münchener seit 2000 von 9,7 auf zuletzt 6,3 Prozent gefallen. “Damit”, so der Betriebsratsvorsitzende Manfred Schoch, “kann BMW nicht zufrieden sein.”





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