Produktpiraterie in China
26. September 2007 | Aktuell, Asien |
Umfrage bei 3 300 Unternehmen: Schützen hilft
Es geht, aber man muss rigoros vorgehen: Contitech klagte und siegt jetzt gegen taiwanesische Händler und Importeure, die 4 500 gefälschte Keilrippenriemen und 13 000 gefälschte Leerverpackungen im Contitech-Design vertreiben wollten. Die Produktpiraten wurden zu Schadensersatzzahlungen verurteilt. Ein Fall von vielen.
Ein großer Teil deutscher Unternehmen schützt sein geistiges Eigentum gegenüber Produkt- und Markenpiraterie chinesischen Ursprungs nur unzureichend. Das ergab nun eine Umfrage, bei der 3 300 Unternehmen im China-Geschäft befragt wurden. Die Umfrage führte die China-Kontaktstelle des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) beim Aktionskreis Deutsche Wirtschaft gegen Produkt- und Markenpiraterie e.V. durch.
Die Folgen einer unzureichenden Schutzstrategie sei gravierend: ein erfolgreiches Vorgehen gegen die Fälscher ist oft schon mangels Anmeldung chinesischer Schutzrechte nicht möglich. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie sowie einen kostenlosen Praxisleitfaden ,China Know-How’ können im Internet nachgelesen werden: www.china.ahk.de (”News”).
Auf der Webseite finden sich auch Antworten zu den zehn am häufigsten gestellten Fragen zum Schutz geistigen Eigentums in China sowie ein Überblick über die Möglichkeiten der Anmeldung von Schutzrechten.




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