Automobilzulieferer Preh erwägt Börsengang
24. September 2007 | Aktuell, IAA-2007 |
Um künftig weiter zu wachsen, erwägt der Automobilzulieferer Preh einen Börsengang. Als Alternativen kämen für den Spezialisten für Bediensysteme in Pkw auch der Verkauf an einen Finanzinvestor oder an einen strategischen Käufer in Betracht, berichtet “Die Welt”. Letzteres wäre für Geschäftsführer Michael Roesnick aber nur die 1b-Lösung: “Wir suchen schließlich den Wettbewerb mit denen, nicht den Anschluss.”
Der Automobilzulieferer mit Sitz in Bad Neustadt an der Saale hat im vergangenen Jahr eine Umsatzsteigerung von 12% auf 278 Mio EUR erzielt. Das Vorsteuerergebnis lag im gleichen Zeitraum bei knapp 12 Mio EUR. Im laufenden Jahr strebt das Unternehmen mit 1.900 Mitarbeitern einen Erlös von 310 Mio EUR an. Derzeit hält die Deutsche Beteiligungs AG 92% des Grundkapitals, die übrigen 8% gehören dem Management um Geschäftsführer Roesnick, der seit acht Jahren an der Firmenspitze steht.
Mit Bediensystemen von Preh werden Klimaanlagen, Radios oder Bordcomputer in Fahrzeugen beispielsweise von BMW, Rolls Royce, Porsche oder Opel bedient. Auf der jetzt zu Ende gegangenen IAA wurde mit dem Bediensystem für den neuen A4 die Zusammenarbeit mit Audi bekräftigt.
[via Produktion: Automobilzulieferer Preh erwägt Börsengang]




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